Panzerjägerkompanie 160

Standort: Schwarzenbek
Kaserne: Sachsenwaldkaserne
aufgestellt am: 01.10.1956
aufgelöst am: 30.06.1994

Hauptwaffensysteme:
M47/M48, RakJgdPz 1, KaJaPa, Jaguar 2, Jaguar 1

Kurzchronik
-Quelle: www.Panzergrenadierbrigade16.de-

Die Kompanie wurde am 1.10.56 in Neumünster aufgestellt als Panzerjägerbataillon 3. 1959 gab es die erste Umgliederung; Dies hatte zur Folge, dass die daraus enstehende Kompanie die Panzerjägerkompanie 170 wurde und damit zur Panzergrenadierbrigade 17 gehörte. Als Gerät hatte sie M47 und M41, die 1961 gegen HS30 ausgetauscht wurden. Als Bewaffnung gab es die Panzerabwehrrakete SS11. Im Oktober 1963 übernimmt Hauptmann Bergelt die Kompanie. 1966 erfolgt eine weitere Umgliederung; zum Einen gibt's jetzt Kanonenjagdpanzer mit 90mm Kanone zum Anderen besteht die Kp. nun aus 3 Zügen mit je 4 Panzern und einem Zug mit Lenkraketenträger HS 30. Im November 69 erfolgt der Umzug in die Sachsenwald Kaserne. Am 1.4.1970 übernimmt Hauptmann Garkle die Kp. Ein Jahr später erfolgt die Umbenennung in Panzerjägerkompanie 160 und wird der Panzergrenadierbrigade 16 unterstellt. Im September 71 nimmt die Kp. an der NATO Übung BRICK STONE teil. Im Jahr 1972 übernimmt Hpt. Schulke die Kp. und es wird an vielen Großübungen teilgenommen: BOLD GUARD, BRISK FRAY, KÜHLE BRISE, GROßER + KLEINER RÖSSELSPRUNG. 1975 gibt es in Putlos einen Rohrkrepierer und das Rohr eines Panzers reißt ab. Bis zum Schluss 1994 stand diese Rohr am Kompanieeingang. 1980 wird die neue Heeresstruktur eingenommen. Im April 85 werden die Kanonenjagdpanzer gegen Jagdpanzer Jaguar2 ausgetauscht.

Mit der Einnahme der Heeresstruktur 5 gibt es viele grundlegende Änderungen: Umzug nach Wentorf, bekommt Jagdpanzer Jaguar1 und bekommt das Gerät der ehem. Panzerjägerkompanie 170. Im Jahre 1993 absolviert der letzte Jahrgang das komplette Programm von der Grundausbildung bis zur Kompaniebesichtigung im September 93. Viele Soldfaten wechselten nach der Auflösung zum PzJgkp. 400 in Sternbuchholz. Im Februar 77 wird eine Patenschaft mit der Gemeinde Gülzow geschlosssen. Am 30.10.93 findet das letzte große Fest in der Schützenhalle Gülzow statt. Die Patenschaft wird im März 1994 wieder aufgelöst. Die Auflösung erfolgt am 30.6.94 nach 23 erfolgnisreichen Jahren.